Im Bett länger durchhalten: 3 einfache Tipps

Du würdest beim Sex gerne 10, 20, 30 Minuten durchhalten? In diesem Blogbeitrag lernst du 3 einfache Wege, wie du deine Ausdauer im Bett erhöhst und die Kontrolle über deinen Orgasmus gewinnst. Es geht darum, dass du dann kommst, wenn du es möchtest. Kontrolliert, planbar und an deine Partnerin angepasst.

Veröffentlicht am: 17. Januar 2024

Orgasmuskontrolle: Komm dann, wann du willst!

Um zu verstehen, wie man den Orgasmus steuern kann, musst du zuerst wissen, was ein Orgasmus ist. Ein Orgasmus ist das schnelle, blitzartige Zusammenziehen deiner Muskeln. Durch diese Muskelkontraktionen wird dein Sperma aus deinem Penis gepumpt. Dabei nimmt es Geschwindigkeiten von bis zu 17km/h auf.

Anspannung löst einen Orgasmus aus. 
Du kannst dir schon denken, dass es da sehr viel Spannung in den Muskeln rund um deinen Penis braucht, um bei einem Orgasmus diesen hohen Druck und solche Geschwindigkeiten zu Stande zu bringen. Deswegen kannst du dir an dieser Stelle merken: Anspannung löst den Orgasmus aus. Natürlich nicht immer und nicht jede Anspannung, aber wenn du sexuell aktiv bist und dein Körper plötzlich viel Anspannung verspürt, dann wird das in den meisten Fällen einen Orgasmus auslösen.

Damit du deinen Sex entspannt genießen kannst, gebe ich dir 3 Tipps an die Hand. Sie helfen dir, deiner Anspannung aktiv entgegenzuwirken.

Tipp #1: Lass dich nicht aus dem Konzept bringen.

Um länger durchhalten zu können, solltest du alle mentalen Faktoren im Griff haben. Oder vereinfacht gesagt: Lass dich nicht von negativen Gedanken, Aufregung oder Überforderung aus dem Konzept bringen. Viele Männer stehen beim Sex unter enormen Leistungsdruck, haben Versagensängste und sind unglaublich nervös.

Kennst du diese Sätze?
“Du musst jetzt performen!”
“Wenn du zu früh kommst, bist du ein Versager!”
“Alle Männer, die sie vorher hatte, waren bestimmt besser!”
“Was, wenn es wieder passiert?”

Dein Körper folgt deinen Gedanken
Wenn du permanent eine Stimme in deinem Kopf hörst, die dir solche Dinge sagt, dann wird dein Körper diesen Gedanken folgen. Und das ist nicht nur ein esoterischer Satz, der schön klingt, sondern wissenschaftlich belegt. Die Nervosität, die sich in deinem Kopf entwickelt, beeinflusst deinen Puls, dein Nervensystem und damit auch dein Stresslevel.

Fluchtgefühl beim Sex?
Evolutionär ist der menschliche Körper unter Stress auf Flucht ausgelegt. Und im Fluchtmodus kannst du keinen leidenschaftlichen, langen und erfüllenden Sex haben. Bei so einem Sex geht es um das Gegenteil von Flucht. Es geht um Hingabe, Nähe und Intimität. 

Tipp #2: Kontrolliere deinen Körper

Im zweiten Schritt geht es um körperlichen Faktoren. Du hast gerade bereits gelesen, dass ein hohes Stresslevel dafür sorgen kann, dass du zu früh kommst. Das heißt, du musst deinem Körper signalisieren, dass alles in Ordnung ist und er sich nicht in den Fluchtmodus begeben muss.

Aktive Kontrolle über den Körper
Du kannst aktiv auf deinen Körper einwirken, um ihn das gewünschte Sicherheitsgefühl zu geben. Am einfachsten geht das mit der richtigen Atmung. Durch die richtigen Atemtechniken kannst du gezielt dein Stresslevel beim Sex senken und deinem Körper so die benötigte Sicherheit signalisieren.

Finde die Atemtechnik, die zu dir passt.
Es gibt viele unterschiedliche Techniken, um beruhigend zu atmen. Wichtig ist, dass die Luft bis in den Bauchraum geht, damit die Atmung tief wird und nicht flach, wie es häufig der Fall ist, wenn Männer zu früh beim Sex kommen. Eine tiefe Bauchatmung sorgt für mehr Entspannung. Techniken wie Box-Breathing oder die 4-7-8 Methode können im Alltag geübt werden, damit sie dann beim Sex selbst sitzen.

Tipp #3: Die richtigen Stoßtechniken

Hast du schonmal gezielt darüber nachgedacht, in welcher Erregung und Stellung du welche Stoßtechniken verwendest? Oftmals machen das Männer nach Gefühl oder sie kopieren das, was sie in Pornos sehen.

Der Presslufthammer im Bett
Leider zeigen die meisten Pornos ein Bild von Sex, das der Realität nicht entspricht. Wenn Männer diese Techniken dann kopieren, tendieren sie dazu, wie ein Presslufthammer vorzustoßen. Das bedeutet, sie stoßen hart und schnell und lassen nicht zu, dass sich Erregung langsam aufbaut – weder bei der Frau, noch bei ihnen selbst. Dieses schnelle und harte Stoßen sorgt dafür, dass sie sehr schnell in hohe Anspannung kommen. Der Puls geht hoch, man fängt an zu schwitzen und die Muskeln im ganzen Körper sind aktiviert. Das alles erzeugt im Körper das Gefühl von Stress und kann den Orgasmus auslösen. 

Alternatives Stoßen
Um diesem Teufelskreis möglichst zu entkommen, musst du lernen, anders zu stoßen. Durch langsame Bewegungen und dem Fokus auf Druck statt auf Reibung, signalisierst du deinem Körper, dass er in Sicherheit ist.

Übung macht den Meister

Herzlichen Glückwunsch! Du hast nun 3 Tipps von mir bekommen, wie du Anspannung ein für alle Mal aus deinem Bett vertreiben kannst. Natürlich ist mit dem Lesen dieses kurzen Textes erst der Anfang geschafft. Du musst am Ball bleiben, um endlich kontrollierte Orgasmen zu erleben. Wenn du bei der Übung Unterstützung möchtest, kannst du gerne meinen 7-Tage-Orgasmuskontrolle-Crashkurs machen. Er ist kostenlos und du kannst jetzt direkt damit starten. Viel Erfolg!

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